Mozart heißt jetzt Micky

Sehr geehrte Frau D.,

ich wünsche Ihnen frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr.

Micki geht es gut und er läuft wie ein normaler Hund und ist jetzt endlich schmerzfrei.

Er schläft wieder auf dem Rücken und manchmal hoppelt er vor Freude wie ein kleiner

Hase. Alle im Haus haben ihn liebgewonnen.

Leider wird er wohl mit der Zeit blind werden.(progressive Retinaathrophie) Im Dunkeln sieht er schon nichts mehr und läuft

gegen Gegenstände. Jetzt geht er nur noch angeleint im Dunkeln und dann fühlt er sich sicher. Im Moment sieht er noch tagsüber und so fange ich an mit ihm zu üben, Schritt und Stopp. Cassie hat angefangen sich um ihn zu kümmern, sie ruhen jetzt auch schon manchmal nebeneinander.

Und sie dreht sich nach ihm um wenn er nicht Schritt hält und wartet. Das ist sehr rührend.

Das rechte Auge trübt sich schon deutlich, das linke ist noch besser. Vielleicht geht die Entwicklung ja langsam voran und wir haben noch Zeit. Gerade jetzt wo er so fröhlich geworden ist. Das kriegen wir aber auch noch hin.

Er ist äußerst lernwillig und reicht  mir zum Beispiel die Wäscheklammern beim Wäscheaufhängen. Das hatte er in einer

Woche gelernt. Ich sende Ihnen noch  Fotos von unserem Weihnachtsspaziergang  und grüße Sie und Ihre Familie herzlich,



Micky im Sturm
Guten Tag,
heute komme ich endlich einmal dazu von Micki zu erzählen.
Er ist putzmunter und liebt sein neues Zuhause. Heute war er mit seinem schicken
Wintermantel wieder mit uns spazieren.
Die Spaziergänge haben wir etwas ausgedehnt, durch die Schmerztabletten ist er
etwas belastbarer geworden. Micki baut so wieder Muskelmasse an den Gliedmassen auf. Besonders an den
Hinterbeinen ist ein deutlicher Fortschritt zu sehen. Erst gestern waren wir wieder in der
Tierklinik , wo er seine Physiotherapie bekommt. (Tensbehandlung)
Zusätzlich massiere ich ihn ca. 30 Minuten täglich, um die Verklebungen in Gewebe zu lockern
und er macht es gerne mit. Ich finde es schön, meine Kenntnisse umsetzen zu können.
Anbei noch 2 neue Bilder, auf dem einen schaut er mir vom Wohnzimmer aus beim Kochen zu,
die "Hundegrenze" ist der Übergang vom Terracotta- auf den Fliesenboden. Beide Hunde
warten sehnsüchtig.
Micki liebt Cassie wie seine große Schwester, er orientiert sich sehr an ihr.
Ich glaube wirklich sagen zu dürfen dass wir ihm ein gutes Leben bieten.
Freundliche Grüße



Micki hat gestern seine Blutegelbehandlung bekommen. Dies
wirkt stark entzündungshemmend , schmerzlindernd und ist für Mickis lädierte Hüfte genau richtig.
Danach kam über Nacht der Verband drauf, heute früh ist er schon wieder munter.
Dann die EMS Behandlung (elektrische Muskelstimulation), die den athrophierten Hinterbeinmuskel
von Micki wieder aufbaut. Micki liegt still da und besonders die anschließende Massage genießt er
sehr. Hierbei wird durch Knetungen und Rollungen das Gewebe gelockert, die Verschieblichkeit
wird erhöht und Verklebungen gelöst. Dies führt zu einer größeren Mobilität und Schmerzfreiheit.
Durch die am Anfang und Ende einer Massage durchgeführte Ausstreichung wird das Gewebe gelockert und am Ende der Lymphfluss angeregt.
 



Liebes Team der Hundehilfe,

ich möchte Ihnen berichten wie es Micki geht. Er hat sich prima eingelebt
und alle sind verzückt von ihm. Wir kuscheln viel auf der Couch und er ist sehr anhänglich. Auch Cassie mag er sehr gerne, die beiden sind ein tolles Team.

Liebes Team der Hundehilfe,

 

hier schreibt Micki, einst Mozart genannt.

 

Ich bin gut in meinem neuen Zuhause angekommen und habe außer neuen „Eltern“ auch noch eine wunderschöne Schwester, nämlich Cassie, bekommen. Sie ist ein sanfter Riese – ein Irish Wolfhound Mix.

 

Nachdem Familie G. angekommen war habe ich mich nicht weggeschlichen, sondern Kontakt gesucht und mich gleich an mein neues Frauchen geschmiegt. Dann war es auch um sie geschehen und die Adoption wurde sogleich besiegelt.

 

Mein neues Frauchen macht zur Zeit eine Ausbildung als Hundephysiotherapeutin und das wird mir gut tun. Schließlich bin ich doch gehandicapt.

Ich wohne jetzt auf einem ehemaligen Weingut und habe viel Platz zum Spielen und mit mir leben in dem Anwesen noch 5 weitere Hunde. Selbst die neuen Freunde bekam ich also frei Haus geliefert. Was will man mehr?

 

Auch wurden mir schon die Haare geschnitten und ich bekam eine Tragetasche damit unser Rudel zusammen spazieren gehen kann. Ich darf nur 10 – 15 Minuten am Stück laufen. Nach 15 Minuten komme ich wie ein Känguru in den Beutel und fühle mich prima.

 

Nur eines stört noch: “Ich darf nicht mit ins Bett“. Aber nichts ist vollkommen.

Ich wünsche allen anderen Tieren dass sie ihr Paradies noch finden und auch Hunde mit Behinderungen akzeptiert werden.

Denn wie steht es schon im kleinen Prinzen :“ Man sieht nur mit dem Herzen gut.“.

 

Euer Micki G.

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