Joshi und Max

Joshi in Ungarn

 

 

Bei unserem Joshi, der letztes Jahr im Mai zu uns kam,

stellte sich alsbald heraus, dass er inkontinent war. Er wurde tierärztlich untersucht - organisch war alles ok! Wir probierten verschiedene Medikamente aus, die aber ohne Wirkung blieben.

Eine OP, bei der die Blase gehoben wurde, brachte auch keinen Erfolg! Also trug Joshi zuhause Windeln, was ihn nicht weiter störte.

Die Hunde-Physiotherapeutin meiner anderen Hündin ,Molly, der ich das Problem schilderte, fragte nach, ob ich an Joshi ' s Gang oder Sprung etwas bemerkt hätte. Ich sagte, er habe Probleme beim Springen ins Auto! Wir machten einen ersten Termin zur Anamnese bei der Physiotherapie und sie diagnostizierte, dass der untere Rückenteil total hart und verspannt war. Das kann sich natürlich auf die Blasenmuskulatur auswirken! 

Also gingen wir mehrmals zum Massieren, Dehnen und Strecken und Mobilisieren .... und haben die Inkontinenz besiegt! Heute ist Joshi trocken und kann aus dem Stand ins Auto springen!

Ich möchte hiermit allen Hundebesitzern diese Art der Behandlung ans Herz legen ... eine gute Physiotherapie für Hunde ist sehr wertvoll!

 

 

Hallo, 

nach entspannter Fahrt - Hunde haben selig geschlafen - sind wir gut hier angekommen! Toller Sonnenschein und frischer Atlantikwind!

Unser Trio ist total entspannt und genießt Meer, Wellen und Strand.

Max, der Allerbeste,  fährt im Körbchen am Fahrrad mit, als hätte er nie etwas anderes getan. Joshi treibt das Herrchen so schnell neben dem Fahrrad, dass er ein Wettrennen bestreiten könnte! Alles in allem - nur schön! Es gibt ein tolles Zitat:

"Ein Leben ohne Hund ist möglich - aber sinnlos"  von Loriot

Genauso ist es!

Ganz liebe Urlaubsgrüsse von Molly, Max, Joshi und Herrchen und Frauchen!

 

 

 

 

Zunächst möchte  ich meine große Hochachtung, ein dickes Lob und ein noch größeres Dankeschön an die Tierschützer in Ungarn und das Team der Hundehilfe Nahe-Saar aussprechen. Die Mitarbeiter im ungarischen Tierheim vor Ort sind Tag und Nacht im Einsatz zum Wohle der Hunde und was die Mitarbeiter dort leisten ist für dortige Verhältnisse einzigartig! Ohne sie wäre mein Joshi wohl jetzt nicht hier.

 

Ich beginne von vorne: Im Oktober letzten Jahres mussten wir uns von unserem allerbesten Filou trennen. Er hatte Krebs, wurde aber 15 Jahre alt. Wir alle, auch seine Hundeschwester Molly, trauerten sehr! Molly ist eine rumänische Straßenhündin von 8 Jahren - sie war nun allein. Auch sie hat schon viel mitgemacht: sie hatte hochgradige HD und brauchte zwei künstliche Hüftgelenke. Dank regelmäßiger Physiotherapie geht es ihr gut.

 

Anfang diesen Jahres machte ich mich wieder auf die Suche nach einem Bruder für Molly und es war schnell klar, dass er ein wenig aussehen musste, wie Filou: ein grauschwarzer Wuschelhund. Eine gute Bekannte hatte gerade einen tollen Hund von der Hundehilfe Nahe-Saar adoptiert und ich versuchte es auch. Ich schickte ein Foto von Filou dorthin und bekam dreiTage später ein Foto eines ungarischen Hundes, der fast identisch mit Filou war, zurück. Er war aus ganz erbärmlicher Haltung und blickte mich mit treuen Augen an. Er sollte es sein! Die Adoption lief, viele liebe Gespräche wurden geführt und dann hieß es: Er kommt! Ich vernahm es mit Tränen in den Augen. Er hatte einen ungarischen Namen und ich wollte ihn Joshi nennen.

Er sollte mit den anderen Hunden auf große Fahrt gehen, aber es kam anders: am Tag zuvor bekam ich die traurige Nachricht, dass Joshi durch einen Zeckenbiss sehr krank auf der Krankenstation in Ungarn lag und noch nicht transportiert werden konnte. Die anderen Hunde durften reisen und alle kamen wohlbehalten in Deutschland an, alles liebe und goldige Hunde. Darunter auch  ein kleiner Yorkshire Rüde namens Harry. Ich wurde gefragt ob ich Harry bis zur Ankunft von Joshi in Pflege nehmen möchte. Natürlich konnte ich nicht ' Nein' sagen. So kam der kleine Harry mit uns nach Hause, eingekuschelt auf meinem Schoss. Zuhause angekommen, war es, als wäre er nie zuvor woanders gewesen. Molly akzeptierte ihn sofort, er schlief ruhig in meinem Bett und alles verlief problemlos. Er genoss die Spaziergänge, hielt sich immer an die große Schwester und  - durfte bleiben. Wir konnten ihn nicht mehr hergeben. Nur der Name wurde geändert in Max, eigentlich in Mäxlein. Ich hätte ihn ganz oft vermitteln können, aber er ist so charmant und verschmust, dass das nicht mehr möglich war.

 

 

Molly und Max
Max

Dann sollte Joschi endlich kommen, der Transport war wieder pünktlich  und nun stand er da. Genau wie auf dem Foto, aber ein gutes Stück größer. Er blickte uns mit seinen treuen Augen an, kam auf uns zu, als wüsste er, da gehör ich hin und sprang freiwillig ins Auto in seine Box. Natürlich konnte niemand die Tränen zurückhalten. Zuhause musste ich ihn zuerst duschen, auch das ließ er problemlos zu. Er schlief selig in seinem Hundebett neben meinem Bett ein. Auch Joshi lebte sich zusammen mit Molly und Max problemlos ein. Es gab nur ein Treppenproblem: er kannte wohl keine Treppen und blieb zunächst nur unten. Wir versuchten es mit Leckerli und locken, aber er traute sich nicht. Eines Tages dann stand er plötzlich im oberen Stock neben uns. Auch das war geschafft!

 

 

Molly, Max und Joshi

Jetzt waren wir mit unserem Dreierpack in der Bretagne in Urlaub,. direkt am Meer hatten wir ein Haus gemietet und verbrachten zwei wunderschöne Wochen dort. Alle Hunde rannten über den Strand, es war eine Freude, ihnen zuzuschauen!

Es ist ein wahres Dreamteam - Molly, Max und Joshi. Wir möchten sie nicht mehr missen! Was noch zu sagen bleibt, ist, dass Joshi's Blutbild, das hier in der Tierklinik Elversberg gemacht wurde, sehr gut war. Alles ist ausgeheilt, dank der Fürsorge in Ungarn. Nochmals vielen Dank

Das ist die Geschichte von Molly, Max und Joshi - dank der Hundehilfe Nahe-Saar für alle ein absolutes Happy -End.

 

 


 

Joshi
Max und Joshi
Joshi
Molly und Max