Mila

Mila in Ungarn, sie wurde mit ihren 3 Welpen ausgesetzt
angekommen, Mila mit ihren "Kindern"

Liebes Team der Hundehilfe,

 

nach vielen Wochen des Schweigens, Zeit um "Hallo" zu sagen. Wir haben in dieser Zeit Mila kennen gelernt , sie hat uns viel "erzählt" und wir durften ihr immer näher kommen.

Die schönste Zeit jedoch waren die zwei Wochen Urlaub an der See mit Mila. Wir haben dort die Gelegenheit gehabt eine bis dahin noch nicht gewohnte Nähe zu unserem Hund herzustellen. Diese Zeit hat uns allen zusammen viel gebracht.

Mila zeigte viel Lebensfreude und so manches Mal richtige Ausgelassenheit, z.Bsp. über den Strand toben, in den Sand eingraben, mal richtig Fahrt aufnehmen und Frauchen und Herrchen schwindlig rennen. Dann wieder hat sie es richtig genossen ganz ruhig und tief zufrieden zwischen uns zu sitzen und Meer und Strand zu beobachten.

Und Schmuseeinheiten zwischendurch mußten sowieso sein. Nur Wasser, meinte Mila, braucht man nicht. Also, Retriever-Gene hat sie noch nicht entdeckt, doch wir arbeiten daran. Nasse Füße bis Knie werden schon mal geduldet - mit Leckerchen.

Mila ist eine so liebe und tolle Hündin, und wenn wir über sie sprechen und sie umschreiben, geraten wir durchaus ins Schwärmen.

(Findet das manch einer befremdlich?) Egal, wir empfinden einfach ein Riesenglück diesen Hund bei uns zu haben.

Es bekümmert uns jedoch immer wieder und wir leiden dann mit unserem Hund, wenn sie (kurze) Phasen großer Angst zeigt, wenn sie Erinnerungsaugenblicke durchleben muß, weil Situationen scheinbar für sie Parallelen zeigen zu einem früheren Leben.

Wir wissen, sie braucht noch viel Zeit bis sie uns angstfrei vertraut.

Doch es macht tieftraurig, wenn wir uns fragen müssen, was man diesem so lieben, sanften Hund evtl. angetan hat.

Aber wir schauen zuversichtlich in die Zukunft, genießen jeden Tag mit Mila und hoffen, dass wir sie überzeugen können, von einem liebevollen, fröhlichen und unbekümmerten Leben mit uns zusammen.

Mit vielen herzlichen Grüßen

Liebes Team der Hundehilfe ,

die Wochen eilen, doch heute nehme ich mir die Zeit, um über MILA zu berichten.

MILA ist seit Juni bei uns und sie hat uns in dieser Zeit voll für sich

eingenommen. Sie zeigt uns täglich mehr von dem was sie kann und womit sie glücklich ist.

Die Angst vor Stöcken und allem was danach aussieht (Walking-Stöcke, Schirme , Schuhlöffel groß etc) legt sich langsam und sie wird schon etwas gelassener wenn wir dergleichen in die Hand nehmen. Sie kann in aller  Ruhe die Gegenstände beschnuppern und wir zeigen ihr dann wofür sie gebraucht werden und so verliert sie – was wir sehr hoffen – das Fürchten. Ihr Anschluß an uns vertieft sich ständig. Ich merke, dass sie sich nicht mehr so um Streicheleinheiten von anderen Menschen bemüht. Sie genießt das, wenn sie die bekommt, kehrt aber dann sofort (ohne dass wir was sagen) an unsere Seite zurück.

Unsere Tochter mit den Kindern (8 und 4 Jahre) war zwischenzeitlich zu Besuch und  Mila war vorbildlich. Wir brauchten uns keine Sorgen zu machen.

Zur Zeit üben wir leinenloses Laufen, alles noch im übersichtlichen Bereich, doch wir haben das Vertrauen, dass der Freilauf auch auf normalen Wegen keine  Sorgen macht. Mila ist einfach toll, sie läuft wunderbar mit und ohne Leine, hört auf ihren Namen und ist mit allem und jedem verträglich und gibt uns immer wieder Kostproben ihrer Lebensfreude, dass uns fast das Herz überläuft.  Die Steigerung von lieb heißt MILA !

Wir sind sehr dankbar dass wir sie haben.

Gesundheitlich geht es MILA sehr gut, Durchfallzeit scheint jetzt überwunden zu sein.

Spielen ist noch etwas unverständlich für Mila, doch das schaffen wir mit der Zeit und mit den richtigen Ideen noch.

 

PS MILA hat jetzt erstmals gebellt als sie sich gegen einen übereifrigen

Jungspund (Rüden) gewehrt hat. Jetzt wissen wir wenigstens, dass ihre Stimmbänder aktiv sind !! (Unsere Nachbarn hatten uns zwischenzeitlich nach unserer Voranmeldung die wir machten gefragt, wann dann unser neuer Hunde käme – da war Mila aber schon 4 Wochen im Hause  !! )

 

Liebe Grüsse