Ronja heißt jetzt Fly

Ronja rechts im Bild in Ungarn
angekommen

Hallo,

 

für Weihnachten haben wir auch Hundekekse gebacken, Fly hat kräftig geholfen. Ein Beweisfoto habe ich Ihnen beigefügt. Fly musste sie nicht alleine futtern, meine (Hunde)Patienten haben auch was abbekommen.

 

Wir wünschen Ihnen besinnliche Feiertage und alles Gute für das Neue Jahr

 

Wir wünschen dem Team der Hundehilfe Nahe-Saar

frohe Festtage und eine erfolgreiche Vermittlung in 2016.

 

Hier kommt der Urlaubsbericht von Fly:

 

Hallo,

stellen Sie sich vor, ich war mit meinen Menschen nach Borkum in Urlaub gefahren. Das war supertoll.

Nachdem ich ein Hotel gefunden hatte, indem sie auch Menschen aufnehmen ging die Reise los. Zuerst sind wir ganz lange mit dem Auto gefahren, was für mich gar kein Problem ist. Ist das Auto doch meine zweite Heimat. Dann wurde es richtig abenteuerlich. Wir sind mit einer Fähre gefahren und dann mit einem Zug. Überall waren fremde Menschen, einige wollten mich auch streicheln. Sie hatten bei Frauchen artig nachgefragt, ob sie das dürfen. Sie durften, und es war gar nicht schlimm. Ich habe es auch ein wenig genossen.

Nachdem wir angekommen waren, ich mein Körbchen aufs Zimmer gebracht hatte, sind wir an den Strand gegangen und dann habe ich es das erste Mal in meinem Leben gesehen: das MEER. Von da an waren wir jeden Tag, eine ganze Woche lang, immer am Strand spazieren. Ich bin wie verrückt rum gerannt, im Sand Löcher gebuddelt und habe auch versucht im Meer zu schwimmen, was Frauchen aber zu verhindern wusste. Ganz viele Hunde zum Spielen habe ich auch getroffen. Ich war jeden Tag so müde, dass es mir gar nichts ausgemacht hat, morgens, als meine Zweibeiner zum Frühstück gingen, ganz alleine im Zimmer zu bleiben.

Im Hotel waren auch zwei Hovawarte, beide arbeiten dort am Empfang und durften aus dem Grund leider nicht mit mir spielen.

Auf jeden Fall haben sich mein Herrchen und mein Frauchen richtig gut benommen, so dass ich wieder mit ihnen in Urlaub fahre werde.

Und weil mir “in Urlaub fahren” so gut gefallen hat, bin ich noch mit meinen Hundefreunden für ein Wanderwochenende weggefahren. Mit sieben Hunden waren wir dort, alle durften in den Speisesaal. Da haben die anderen Gäste gestaunt, sieben Hunde und alle haben sich benommen. Wir dürfen auch alle wieder kommen, was wir auch machen werden. Frauchen hat mir nicht erlaubt mit meinen Freundinnen Bessy und Tinka ein Zimmer zu nehmen, das fand ich echt gemein. Vielleicht klappt es beim nächsten Urlaub.

Ich sende Ihnen noch ein paar Urlaubsbilder, damit Sie sehen, wie schön es war.

Und natürlich noch ganz viele feuchte Hundeküsse

Ihre Fly

 

 

Hallo liebes Team der Hundehilfe,

ach, ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll. Es ist schon wieder sooo viel passiert!

Also, meine Menschen waren letztens auf einer Hochzeit, ich musste leider zu Hause bleiben. Was gar nicht so schlimm war, durfte ich doch den ganzen Nachmittag zu meiner Freundin Bessy. Von mir aus können die Beiden mindestens einmal pro Woche auf Hochzeiten tanzen, wenn es mir dabei so gut geht. Die Bessy und ich haben den ganzen Nachmittag fangen und verstecken gespielt, wir sind um die Wette gerannt und manchmal haben wir auch geruht. Aber nicht lange, denn so ein Nachmittag geht schnell vorbei und da muss man jede Sekunde nutzen. Ich hatte das erste Mal in meinem Leben einen Muskelkater, das war total komisch. Ich konnte nicht so richtig laufen. Frauchen meinte ich würde “eiern” und hat auch noch drüber gelacht! Ich fand das nicht wirklich witzig.

Mein Frauchen hat ein neues Hobby. Im Wald hinter mir her rennen. Sie nennt es joggen, ich würde es eher als “schnaufende-Dampflock-rennt-hinter-sportlichem-Hund” her bezeichnen. Das ist schon ein seltsames Gefühl, wenn wir durch den Wald laufen und ich befürchten muss, gleich eine Mund zu Mund Beatmung durchführen zu müssen. Werde wohl noch eine Ausbildung zum Rettungshund machen. Man weiß ja nie.

Ist es bei Ihnen auch so heiß? Am liebsten würde ich mein Fell ausziehen und ohne rum laufen. Aber auch da haben wir eine Abhilfe geschaffen. Wenn es besonders warm ist, lasse ich mich zum kühlen Nass fahren. Das sieht dann folgendermaßen aus, ich plantsche durch das kleine Bächlein entlang des Spazierweges und mein Frauchen läuft, am Ende des Weges, in so einem Behältnis mit anderen fremden Menschen im Wasser rund. Dabei heben sie die Beine so komisch hoch, Storchengang nennen sie das. Nun ja, wenn sie meinen das müsste so sein. Ich für meinen Teil finde es etwas peinlich. Deshalb bleibe ich brav neben der Bank liegen. Stellen Sie sich mal vor, es würde mich jemand sehen, nicht auszuhalten wäre das. Auf dem Rückweg zum Auto darf ich wieder in den Bach hüpfen und meine Stöckchen-Rettungstechnik verfeinern. Ich weiß nicht warum Frauchen die Dinger immer wieder in Wasser wirft. Rausholen tut sie sie jedenfalls nicht. Man kann doch nicht alles wegwerfen. So ein Stöckchen kann man doch noch brauchen, also muss ich mich opfern und die Dinger retten.

Aber das beste kommt ja noch, ich platze fast vor Stolz!

ICH KANN SCHWIMMEN!

Bei uns im Wald gibt es einen wunderschönen Weiher mit Seerosen und so, der auch ein wenig versteckt liegt. Dort habe ich schwimmen gelernt! Mein Frauchen hat die Stöckchen immer weiter ins Wasser rein geworfen - und plötzlich - bin ich zwei Meter geschwommen! Einen Meter hin und wieder einen Meter zurück. Das war echt der Wahnsinn. Mein Frauchen ist total ausgeflippt. Jetzt schaffe ich schon fünf Meter. Das liegt aber daran, dass die Wurftechnik von meinem Frauchen etwas, wie soll ich sagen … unkontrolliert ist. Es macht uns beiden riesigen Spaß und ich will gar nicht aufhören. Ich muss aufpassen, dass mein Frauchen nicht alle Schwimmspielzeuge der Welt kauft und die dann nacheinander ins Wasser wirft. Ein Bild habe ich Ihnen beigefügt, wenn man genau hinschaut, kann man mich erkennen. Frauchen hat mich auch dabei gefilmt, die Qualität ist nicht so toll. Aber man kann sehen wie gut ich schon schwimmen und Spielzeuge retten kann!

Auch ein paar Bilder von meinen Hunde-Freunden schicke ich Ihnen. Auf dem einen Bild freunde ich mich mit Mira an, sie kann mein Frauchen so gut leiden und beide kennen sich schon ganz lange. Auf dem nächsten Bild sind Mira, ich, Bessy, Benno und im Vordergrund die kleine Lana zu sehen. Eigentlich ist Lana unsere Größte und die “Schwester” von Tinka, meiner Spielkameradin.

Ich arbeite schon an meinem nächsten Bericht, also ich weiß schon genau, was ich Ihnen erzählen will und sende Ihnen ganz viele feuchte Hundeküsse

Ihre Fly

Hallo liebes Team der Hundehilfe,

ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll mit berichten. Es gibt soviel zu erzählen. Dann fang ich eben mal an …

Da ich der Meinung bin, dass es keine Fotos gibt auf denen mein Charakter so richtig zur Geltung kommt, habe ich mich zu einem Fotografen bringen lassen. Das Ergebnis kann sich sehen lassen!

Ich bin doch ein echt hübsches Mädel geworden! Das kann ich ohne Übertreibung behaupten. Vor allem kann ich schon recht frech werden, wenn ich unbedingt was haben will. Spielen zum Beispiel, das ist was ganz tolles. Dann bin ich immer so aufgeregt und ungeduldig und lege mein Spielgesicht auf. Sie wissen schon, auf dem Boden liegen und ganz hell und laut kläffen. Da ist es mir total egal wieviel Uhr es ist. Frauchen kriegt dann meistens die Krise, Abends um 22 Uhr auf dem Balkon …

Mein Frauchen kennt ja viele Hundeleute und irgendwie kennt ja jeder jeden. Auf jeden Fall habe ich einen richtigen Mudi kennengelernt, der nur zwei Orte weiter wohnt. Stellen Sie sich mal vor, der geht in eine Huta, deswegen war er bei unserem gemeinsamen Spaziergang zu müde zum spielen. Aber ich konnte ihn doch noch zu kurzen Spieleinheiten überreden.

Lernen muss ich auch ganz viel, da ist Frauchen gnadenlos. Eigentlich ist mein Urlaub überfällig. Aber es hat auch sein Gutes, ohne Leine laufen zu dürfen. Ja, Sie haben richtig gelesen, ohne Leine. Noch nicht überall, also im Wald noch nicht, aber bei uns die kleine Runde über die Felder, klasse einfach so sausen zu dürfen. Ich lauf ja auch zu Frauchen zurück, wenn sie ruft oder einfach ungefragt in die andere Richtung geht.

Zurzeit laufen wir morgens schon ganz früh unsere Runde, weil Frauchen ja arbeiten muss. Da treffen wir immer wieder andere Tiere. Rehe, Hasen, einen Dachs haben wir auch schon gesehen, und zwei Kamele. In echt. Bei uns gastiert nämlich ein Zirkus. Erst habe ich mich etwas erschrocken, weil die am Vortag noch nicht da waren. Aber es riecht sehr interessant, die bunten Wagen und Zelte und die vielen Tiere. Obwohl ich Tiere in Gefangenschaft nicht gut finde. Ich wollte die Gatter aufmachen und die Stricke durch knabbern, aber Frauchen meinte, dass darf man leider nicht.

Es gab da mal eine Zeit in der ich viel kaputt gemacht habe. Ich wollte das gar nicht, ehrlich. Frauchen meinte, sie müsste in ihrem Zeitplan was ändern und hat den Job in der Hundephysio-Praxis aufgegeben. Jetzt kommen die Hunde halt zu uns. Das finde ich ok und hab, seitdem sie viel mehr bei mir ist und wir gemeinsam was unternehmen, nichts mehr angeknabbert. Außer mal einen Knochen, aber der ist ja erlaubt. Ich durfte zwar mit in die Praxis, aber die ganze Zeit brav sitzen … ich hab das gemacht! Aber die Hummeln in meinem Hintern wollten nun mal raus …

Ach ja, ich muss auch nicht mehr in der Box schlafen! Nur manchmal krabbel ich rein, wenn mich keiner finden soll, weil ich noch müde bin. Ich schlafe jetzt bei meinen Menschen. Wir (Frauchen und ich) haben es geschafft, mein Herrchen davon zu überzeugen. Ich glaube, ich bin jetzt richtig bei ihm angekommen.

Mein Herrchen und Frauchen haben ja noch oft mit dem anderen Haus zu, wo ganz fremde Menschen einziehen sollen, die ich nicht kenne. In der Zeit, wo beide dort werkeln, bewache ich vom Balkon aus meine Schafe. Für mich gibt es immer was zu tun.

Ich bin froh, dass ich meine Zweibeiner habe, vor allem Frauchen, die liebe ich heiß und innig. Mit ihr fällt mir das Leben ganz leicht und wenn sie da ist habe ich auch keine Angst und bin ganz mutig. Denn manchmal fürchte ich mich noch im Wald. Wenn es z. B. windstill ist und plötzlich ein Ast wackelt - wie von Geisterhand bewegt. Dann würde ich am liebsten ganz schnell wegrennen, aber das geht ja nicht. Mit Frauchen im Schlepptau, die bleibt dann nämlich ganz ruhig stehen und dann vertreiben wir gemeinsam die bösen Geister. Das heißt ich schicke meine Bauchkraulerin immer vor. Damit ich notfalls Hilfe holen kann, bin ja viel schneller!

Von Tinka meiner zweitbesten Freundin habe ich noch ein Foto beigefügt. Demnächst gibt es noch ein paar mehr, versprochen!

Ganz viele feuchte Hundeküsse und viele Grüße von meinen Zweibeinern

wünscht Ihnen Ihre Fly 

 

 

 

 

 

Hallo liebes Team der Hundehilfe,

mit Interesse habe ich bei Ihnen auf der Internetseite den Bericht von meiner Schwester Alma gelesen und freue mich, dass sie auch ein gutes Zuhause gefunden hat.

Meine Menschen unternehmen immer noch ganz viel mit mir. Ich habe ich entschlossen auch nichts mehr kaputt zu machen, bin auch viel zu müde dazu. Viel lieber ruhe ich mich aus, damit ich fit bin, wenn Frauchen nach Hause kommt.

Wenn wir spazieren gehen, nehme ich Frauchen zur Sicherheit an die 10m Leine. Entweder läuft sie weiter, wenn ich schnüffel oder sie hängt total langsam hinter mir. Da ist es besser sie noch eine Weile an der Leine zu halten. Ich kann ja nicht die ganze Zeit auf sie aufpassen! Nur manchmal, wenn ich ganz intensiv wo schnüffeln (Anmerkung von Frauchen: irgendwas eklig stinkendes) oder von den Äpfel (die vom Pferd) naschen will, macht Frauchen so komische Geräusche. Ich glaube es soll ein Knurren sein, sie muss da auf jeden Fall noch an sich arbeiten.

Wir treffen regelmäßig unsere Hundegruppe. Oft gehen wir alle zusammen spazieren und anschließend darf ich einen nach dem Anderen müde spielen! In der Gruppe habe ich eine neue Freundin gefunden, die Tinka. Sie kommt aus Rumänien und ist fast zur gleichen Zeit nach Deutschland ausgewandert wie ich. Wir beide haben ungefähr das gleiche Kampfgewicht und sie ist auch schnell. Nur Bessy mag es nicht, wenn ich mit Tinka spiele, dann krieg ich immer eins von ihr auf die Mütze! Aber das macht mir gar nix!

Auf unseren Spaziergängen treffen wir immer wieder Hunde. Welche ich die ich schon kenne und welche die ich kennenlerne. Dann darf ich ganz ohne Leine rum toben, ich komme ja auch sofort wenn Frauchen mich ruft.

Apropos spielen, Paulinchen, meine Katze, beginnt auch mit mir zu spielen! Sie krallt sich an meine Schnauze, leckt mir die Schnauze und ich stehe nur da und wedele. Was sollte ich auch sonst tun.

Mit unserem Lämmchen würde ich auch gerne spielen, aber Flöckchen ist sehr schüchtern. Erst kommt sie neugierig an den Zaun und wenn ich näher komme, geht sie wieder zurück.

Letztens habe ich Herrchen bei den Schafen geholfen. Er musste was im Stall erledigen, dabei sind die Schafe erschrocken und wollte weglaufen. Aber da stand ich, wie eine Mauer! Es ist kein einziges Schaf weggelaufen, dank meiner Hilfe.

Ich hatte ja Geburtstag und wurde ein Jahr alt. Dies durfte ich mit meinen Freunden Bessy, Dusty und Maggie feiern, ihre Frauchen waren natürlich auch dabei. Zuerst sind wir alle gemeinsam spazieren gegangen und anschließend haben wir alle zusammen Kuchen gegessen. Frauchen hat extra für uns Vierbeiner Quarkplätzchen gemacht, mit Dinkel. Das hat allen geschmeckt, auch den Menschen. Die hatten zwar ihr eigenes Gebäck, haben aber unseres auch gefuttert, zum probieren. Geschenke gab es auch! Ich habe ein paar Bilder beigefügt, wo ich auspacke und ausprobiere, lauter tolle Sachen. Geburtstag könnte immer sein!

Liebe Grüße

Fly

 

 

 

 

Hallo liebes Team der Hundehilfe,

heute werde ich, Fly, mal wieder persönlich berichten, was ich hier bei meiner Familie so alles erlebe.

Manchmal sind die Menschen schon komisch. Vor kurzem wurde ein Baum im Wohnzimmer aufgestellt, den man nicht anknabbern durfte. Es wurden schöne Bälle dran gehängt, mit denen ich nicht spielen durfte. Aber an einem Abend wurde es ganz feierlich und es gab für jeden Geschenke. Auch für mich! Ich bekam zwei neue Stofftiere, von denen eines schon repariert werden muss. Bin nun mal extrem neugierig und muss wissen wie diese Dinger von innen aussehen.

Ein paar Tage später, war mitten in der Nacht ein riesiges Getöse vor der Tür. Ich habe mich aber nicht stören lassen und mich mit meiner Rinderkopfhaut beschäftigt.

Meine beiden Menschen waren in dieser Zeit drei Wochen lang zu Hause. Drei Wochen lang schlafen, lange Spaziergänge, viel Spielen …. das war herrlich! Jetzt gehen beide wieder arbeiten und ich muss ganz früh aufstehen. Aber wenn ich dann alleine bin, lege ich mich manchmal heimlich auf die Couch und schlummere noch ein wenig.

Früher als ich etwas jünger war, so vor ca. zwei Monaten, habe ich mich noch mit anderen Aufgaben beschäftigt. So haben wir im Flur zwei Teppiche liegen, dort putzen sich meine Menschen immer ihre Pfoten ab. Diese habe ich, in ihrer Abwesenheit, ein wenig nach meinen Vorstellungen umgestaltet. Der Gummirand hat jetzt so eine Art Wellenform, bzw. an manchen Stellen fehlt er komplett. In der Mitte habe ich filigrane Löcher eingearbeitet, das war gar nicht so einfach!

Wenn es mir total langweilig war, habe ich mir ein Buch genommen und darin gelesen. Da mir aber der Daumen zum umblättern fehlt, musste ich meine Zähne zu Hilfe nehmen. Meine Menschen haben jetzt alle Bücher aus meinem Zugriffsbereich verbannt. Eigentlich schade, Brehms Tierleben hatte ich noch nicht fertig gelesen und meine Englischkenntnisse wollte ich noch vertiefen ….

Ende Dezember haben wir tierischen Zuwachs bekommen. Vier Schafe wohnen auf unserer Wiese, nun eigentlich sind es jetzt fünf. Seit Anfang Januar haben wir noch ein Lämmchen! Ich finde dies alles sehr spannend. Mein Frauchen hat gemeint, ich könnte die Schafe auch hüten. Das müsste ich dann noch lernen, bin mal gespannt, was sie damit wieder meint!

Gestern sind die Bessy, meine allerbeste Spielkameradin und ich gemeinsam im Auto gefahren. Alle hatten befürchtet, wir würden im Kofferraum eine Party veranstalten. Aber wir wurden mal wieder verkannt und haben allen das Gegenteil bewiesen. Wie zwei Lämmchen haben wir uns zum Spaziergang mit unseren Freunden und wieder zurück fahren lassen. Das machen wir jetzt öfter!

Die letzten zwei Tage gab es was ganz leckeres in meinem Napf. Nudeln mit Gemüse und Hühnchenfleisch, hat mein Frauchen für mich zubereitet. Da kann man neidisch werden, meinte mein Herrchen!

Ansonsten üben und spielen wir ganz viel. Ich durfte meine Zweibeiner auch schon mehrmals in ein Restaurant begleiten. Sie sagten später zur mir, ich hätte mich vorbildlich benommen.

Sie sehen, ich habe immer viel zu tun.

Ich habe noch ein paar Bilder angefügt. Auf dem einen bin ich in meinem Parcours zu sehen, auf den anderen helfe ich bei der Gartenarbeit.

Meine Zweibeiner und ich wünschen dem gesamten Hundehilfe-Team ein erfolgreiches Jahr und das Sie immer ein glückliches Händchen bei der Vermittlung (so wie bei mir) haben werden.

Bis demnächst

Ihre Fly

 

 

 

 

 

Fly entwickelt sich immer mehr zu einem Glücksgriff.

Es macht Spaß mit ihr zu arbeiten und ihr neue Dinge beizubringen.

 

 

 

Hallo liebes Team der Hundehilfe,

heute muss ich, Fly, Ihnen schreiben.

Mein Frauchen kann nämlich nicht, sie verdrückt gerade ein paar Tränchen. Sie hat im Internet auf Ihrer Seite gestöbert und meinen Bericht gelesen und die Bilder angeschaut.

Ich wollte mich nochmals bei Ihnen bedanken, für alles!

Es gibt so vieles zu berichten und ich lerne täglich neue Dinge. Die Hundeschule macht auch großen Spaß, vor allem am Schluß, da dürfen wir alle zusammen noch eine Runde laufen. Ich versuche immer die anderen zu animieren. Die Lehrerin hat gesagt, ich würde toll spielen und auch mal die Opferrolle übernehmen. Das war bestimmt ein Lob über meine Sozialkompetenz.

Zurzeit haben Frauchen und Herrchen Urlaub. Das ist toll. Da schlafen wir lange, die Mama muss mich dann wecken. Dann fahren wir beim Bäcker vorbei und machen noch einen kleinen Spaziergang. Mittags sind wir dann im Garten und arbeiten, dabei helfe ich auch immer! Gut, die beiden sind davon nicht wirklich begeistert, aber mit meinem unvergleichlichen Charme habe ich alle(s) im Griff! Oder wir treffen uns mit (Hunde)Freunden zu einem kleinen Spaziergang. Zwischendrin übe ich immer mit meinen Menschen, wie ich ihnen am besten Streicheleinheiten abverlange. Manchmal lassen sie mich mit dem Paulinchen alleine zu Hause. Das finde ich nicht gerecht, wir haben doch Urlaub. Aber meinen Menschen meinen, das müsste so sein. Der Kühlschrank würde von alleine nicht voll werden, sondern nur leer. Außerdem wäre es nicht gut, wenn sie 24 Stunden zu Verfügung stehen. Gut der Meinung bin ich jetzt nicht, aber da lassen sie sich nicht erweichen. Auch nicht von meinem treuen Hundeblick.

Mein Frauchen hat auch noch ein paar Geräte von der Bonny. Ich soll auch noch eine Wippe bekommen, weil ich mich dabei so geschickt angestellt habe. Und stellen Sie sich vor: ICH bin durch den ganz langen Tunnel gesaust. Ganz alleine! Jetzt lerne ich es meinem Frauchen durch die Beine zu laufen, während sie weiter geht. Zwei Schritte schaffen wir schon. Gut, sitz und platz muss ich auch lernen. Ich würde Ihnen gerne davon mal einige Beweisfotos schicken, aber meine Mama kriegt das nicht hin. Fotografieren und üben. Verstehe ich jetzt nicht, kann doch nicht so schwer sein.

Letzte Woche musste Frauchen einen Tag auf Dienstreise. Das war gar nicht schlimm, sie hatte vorher ein Animationsprogramm für mich gebucht. Zwei ihrer Freundinnen mit ihren Hunden haben mich unterhalten. Die Hunde sind Bessy und Maggie, von denen haben wir schon geschrieben. Ich hatte einen ganz tollen Nachmittag, wenn das immer so ist, dann darf Frauchen jeden Tag fahren. Aber das will sie nicht, glaub ich mal. Von dem Nachmittag habe ich ein paar Bilder angehängt. Die Menschen meinen, dass die Bessy mich gut leiden kann, weil ich mir bei ihr sehr viel erlauben darf. Eben mein unvergleichlicher Charme!

Morgen kommt meine Oma und wir gehen alle zusammen spazieren. Meine Menschen haben gemeint, ich müsste auch lernen mit anderen raus zugehen. Man wüsste ja nie, was auch immer sie damit meinen.

Auf die Bank darf ich auch immer mit, das ist jetzt schon so langweilig, dass ich mich neben den Automaten lege und warte bis Frauchen fertig ist.

Nächste Woche gehen wir bei Frauchen' s Frisör vorbei. Die Tante dort will mich auch kennenlernen.

Die stellen hier schon ganz schön was an für mich, aber ich glaube sie sind abends auch froh, wenn ich schlafen gehe!

Apropos, ich werde jetzt müde und muss noch ein letztes Mal für heute raus.

Ich würde Sie gerne demnächst, vielleicht nächste Woche, besuchen kommen und noch einmal DANKE sagen.

 

viele feuchte Hundeküsse

Ihre Ronja

 

 

 

 

Hallo liebes Team der Hundehilfe,

es geht uns allen gut, Fly ist müde und schläft seelig. Wir waren heute mit einer Freundin spazieren, die zwei Hunde hat. Einen älteren Border-Collie und ein Mädchen aus Madeira. Diese hat die Gewichtsklasse von Fly. Nach unserem Spaziergang, waren wir noch auf den Hundeplatz gegangen, der ist nämlich schön eingezäunt. Da durften die beiden Mädels sich mal richtig austoben. Sie haben schöne Rennspiele gemacht und dazwischen haben wir Menschen immer wieder kleine Übungen eingebaut. Fly hat sich sehr gut rufen lassen. Außerhalb einer Einzäunung bleibt Fly aber noch an der Leine und wir üben mit der langen Leine den Rückruf.

Auf unserem Hundeplatz befindet sich auch eine Bahn für den Turnierhundesport. Da ist auch ein fester Tunnel dabei, der oben offen ist. Durch diesen Tunnel ist Fly zweimal durchgelaufen. Gut, das erste Mal hat Maggie etwas nachgeholfen und von hinten gestupst.

Gestern waren wir wieder in der Hundeschule und Fly hat ihre Streberqualitäten gezeigt. Bei der Hier-Übung hat sie mich fast umgerannt. Dort ist sie auch über eine kleine Wippe und einen Steg für Welpen gelaufen, ohne zu zögern. Auch die Orientierungsübung hat sie sehr gut gemacht. Dabei habe ich ihr den Rücken zugedreht und sie musste mich anschauen, dafür gab es ein Futterstückchen. Ich bin schon mächtig stolz auf Fly.

Beim Tierarzt waren wir auch schon zweimal, aber nur zum Besuch. Beim letzten Mal durfte Fly auf dem Tisch Platz nehmen und bekam dort Leckerli und Streicheleinheiten, das fand sie richtig toll. Obwohl es ein Mann ist.

Mein Mann übt auch fleißig mit ihr. Aber Fly weiß genau, wenn er vorher am Kühlschrank war, um die Wurst zu holen. Beim Geschirr anziehen bin ich dabei und dann klappt es auch. Wenn ich mal nicht da sein sollte und ich es vorher weiß, behält sie das Geschirr einfach an. Denn anleinen ist kein Problem. Nur wenn er über sie greifen will, bekommt sie Angst. Aber das bekommen wir auch hin.

Viele von unseren Freunden und Bekannten wollen Fly unbedingt sehen, Sie sehen wir sind total im Besucher-Streß! Sie macht sich ganz toll. Das haben mir schon meine Freundinnen bestätigt, die, die sie zu Anfang gesehen haben. Denn heute Mittag bei dem Spaziergang ist sie ganz locker mitgelaufen, mit ihren beiden Freunden.

Ach ja, bei der Gartenarbeit hat sie mir auch schon geholfen. Das Festbinden üben wir nämlich auch. Heute hat das sehr gut funktioniert. Ich habe Kartoffeln geerntet und Fly hat geschlafen.

Wie Sie lesen, sind wir immer sehr beschäftigt, mit neuen Dingen lernen und das Gelernte festigen. Es macht ganz viel Spaß.

 

 

liebe Grüße

Ronja mit ihren Freunden Dusty und Maggie